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Knespel/Blumtritt: ”Vom Unaussprechlichen”

neu

Deutsch, 384 Seiten, farbig illustriert

BHN Books 015 (ISBN: 978-3-945286-14-2)
 
Zehn Geschichten im Geiste H. P. Lovecrafts erzählen vom Unaussprechlichen
 
Seltsame Monolithen führen eine archäologische Expedition bis in die tiefsten Höhlen Sibiriens. Ein Mann versucht verzweifelt, eine Stadt am Himmel zu erreichen, während ein anderer anhand rätselhafter Kornkreise allmählich den Verstand verliert. Unbegreifliche Parasiten tragen Verderben in unsere Welt und ein Walfänger stößt im hohen Norden auf das absolute Grauen.
 
Alexander Blumtritt und Philipp Knespel verstehen es, den Mythos mit originellen Einfällen in ihrem eigenen Stil authentisch fortzuschreiben. Dieser Band vereint ihre gesammelte frühe Kurzprosa zu einer fesselnden Anthologie kosmischer Schrecken und finsterer Wunder: zehn selbstständige Storys, die nicht nur Eingeweihten schaurige Einblicke in eine verborgene Welt jenseits unserer Vorstellungskraft gewähren. Mit Illustrationen von Arno Hagenunger.
 
 

Philipp Schiemann: ”Rockstar 5.0”

Deutsch - 96 Seiten

In tagebuchartigen Skizzen persifliert Schiemann das prekäre Dasein einer altbackenen Rockband während ihrer Deutschlandtour im Jahr 2018. Eine ätzende Satire, die sich gegen den aktuellen Zeitgeist Deutschlands und seine mehr oder weniger populären Protagonisten richtet und nicht davor zurückschreckt, die Dinge beim Namen zu nennen. In einer Zeit, die unentschlossen zwischen sprachlicher Verrohung und Tabuisierung schwankt, die in allen Lagern mit Trittbrettfahrern und Pappkameraden glänzt, ein längst fälliges Statement ohne Rücksicht auf Verluste. Und die, soviel sei gesagt, wird es geben. Um es mit den Worten von Duncan McNaughton zu sagen: „If we make enough noise, we’ll all be destroyed at once“. Amen.
 
 

Philipp Schiemann: ”Suicide City”

Deutsch - 80 Seiten

SUICIDE CITY ist eine Erzählung, die im Drogen-Milieu Deutschlands der frühen Neunzigerjahre spielt. Protagonist Joey, Mitte 20, obdachlos, süchtig und tricky, beschreibt seine Reise durch verschiedene WGs, Besserungsanstalten und psychiatrische Einrichtungen.
 
Die damit verbundenen Schwierigkeiten führen - vor allem unter dem Aspekt des ständigen Vollrausches - zu Situationen, deren Spektrum von Totalausfällen in stabiler Seitenlage bis hin zu kühl kalkulierten Sexorgien reicht. SUICIDE CITY beginnt mittendrin und beschreibt die Zeit, die bleibt, bevor es bei allen Beteiligten mit einem lauten, völlig wertfreien Knall endet.
 
 

Aras Ören: ”Berliner Trilogie. Drei Poeme”

neu

Deutsch - 232 Seiten

Die drei Gedichtbände »Was will Niyazi in der Naunynstraße« (1973), »Der kurze Traum aus Kagithane« (1974) und »Die Fremde ist auch ein Haus« (1980) bilden zusammen die »Berliner Trilogie«. Die Poeme waren unter den ersten literarisch anspruchsvollen und erfolgreichen Texten, die in Deutschland die Situation türkischer Arbeitsmigrant*innen überhaupt thematisierten. »Was will Niyazi in der Naunynstraße«, der Auftakt der Trilogie, diente als Vorlage für mehrere Filme und wurde 1987 von Tayfun Erdem vertont. Ören stellt in diesen Texten das Leben von Arbeiter*innen in der Bundesrepublik und in Berlin in all seiner Widersprüchlichkeit dar. Mit dieser Edition erscheinen die überaus erfolgreichen Bücher nun erstmals in einem Band, mit einem neuen Vorwort des Verfassers.
 
»Aras Ören ist es gelungen, die Spannungen zwischen der trüben Umwelt der Naunynstraße und der Erinnerung an die Türkei, die sich mit den Jahren zur Illusion verdichtet, sowie die Illusion vom Leben in Deutschland und die soziale Realität in der Türkei in kräftigen Bildern und Handlungsabläufen wiederzugeben – ein Zeugnis der türkischen Odyssee und mehr, Zeugnis einer Erfahrung, die nicht nur auf die Türkei zurückwirken wird«, schrieb Ingeborg Drewitz 1973 im Tagesspiegel.
 
 

Jens Rachut: ”Der mit der Luft schimpft”

neu

Deutsch - 232 Seiten

Angeschissen, Blumen am Arsch der Hölle, Dackelblut, Oma Hans, Kommando Sonne-nmilch, N.R.F.B., Alte Sau, Maulgruppe … Sicherlich nicht alle, aber doch die bekanntesten Bands von Jens Rachut. Die über 130 Texte in »Der mit der Luft schimpft«, von Jens Rachut selbst ausgewählt und mit Zeichnungen von Raoul Doré versehen, geben einen Einblick in Rachuts literarisches Können.
 
Mit Zeichnungen von Raoul Doré.
 
Bonus: Ein QR-Code am Ende des Buchs führt zu Jens Rachuts 25 »schönsten Wanderliedern aus 4 Dekaden«.
 
»Seit über 30 Jahren ist er mit seinen Bands ­integraler Teil der Hamburger Punkszene, hat als Sänger mit seiner eigenwilligen Art der Intonation und mit Texten, die meist schwer zu entschlüsseln sind, unzählige deutschsprachige Punkbands beeinflusst – und zwar die Guten, die sich nicht mit Befindlich­keitsgeseier in Richtung Pop-Hölle ver­abschiedet haben.« 
– Joachim Hiller, Ox-Magazin 2013
 
 

Didier Hinz: ”Marokko - Auf Reisen durch das Land meiner Jugend”

Deutsch, 284 Seiten, 600+ Photos, DIN A4 (BHN Books 005)

Ein umfassendes Werk über eines der interessantesten Reiseziele Afrikas: Marokko. Ein Reise-Sachbuch für Individualreisende, die sich neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die die UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit gekürt hat, auch für die kulturellen Hintergründe dieses geheimnisvollen Landes interessieren.  
  
Kriegerische Berberstämme, arabische Einwanderungen, Hochkultur in Andalusien, Karawanenhandel, jüdisches Leben, deutsche Ambitionen, 50 Jahre französische Kolonialherrschaft, das Eingreifen der Amerikaner im zweiten Weltkrieg, die bleiernen Jahre unter König Hassan II: Das sind die Themen, die in diesem Band in pointierten Essays beleuchtet werden.  
  
Das alles ist in einer Folge von authentischen Reiseberichten eingebunden, die nicht nur durch eine großformatige Bebilderung überzeugen, sondern auch durch zahlreiche praktische Reiseinfos und GPS-Daten zum Nachreisen einladen.  
  
Eine autobiografische Erzählung über das Leben einer deutschen Auswandererfamilie in Casablanca in und nach der Kolonialzeit rundet das Bild ab, das man im Kopf haben sollte, wenn man das heutige Marokko verstehen und seine Menschen würdigen will. 
 
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